Gemeinde sucht weitere Unterkünfte

Die Schweiz hat derzeit die höchste Anzahl an regulären Asylgesuchen seit der Flüchtlingskrise in den Jahren 2015/16. Bis Ende Jahr rechnet das Staatssekretariat für Migration mit rund 24'000 Asylgesuchen. Der Bund hat aufgrund von Kapazitätsengpässen den Notartikel aktiviviert und weist den Kantonen mit verkürzter Frist Personen zu, die sich noch im laufenden Asylverfahren befindet. Zusätzlich werden dem Kanton täglich neue Personen der Ukraine mit Schutzstatus zugewiesen. Es ist absehbar, dass die kantonalen Unterkünfte bald belegt sein werden und zusätzliche Zuweisungen an die Gemeinden erfolgen.

Die Aargauer Gemeinden sind verpflichtet, die nötigen Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Der Gemeinderat Fislisbach ist auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, damit alle Asyl- und Schutzsuchenden untergebracht werden können. Wird die Aufnahmeverpflichtung durch die Gemeinden nicht erfüllt, wird der Gemeinde pro fehlendem Unterkunftsplatz ein Betrag von CHF 90/Tag, d.h. CHF 2'700 pro Monat, in Rechnung gestellt. Die Bevölkerung wird gebeten, Unterbringungsmöglichkeiten (Mindestdauer 3 Monate) der Gemeinde zu melden, falls Schutzsuchende in privaten Haushalten, leerstehenden Wohnungen/Liegenschaften oder Mietwohnungen aufgenommen werden können. Für Auskünfte steht die Gemeindekanzlei gerne zur Verfügung (056 483 01 01).

Formular zur Meldung einer Unterbringungsmöglichkeit (bitte hier klicken)